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Logo von Saskia Ivenz mit stilisierter Katze und handschriftlichem Ivenz-Schriftzug

REBEL HEROES

Für das Kind in uns, das früher alles für möglich hielt.

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Als Kinder war für uns fast alles möglich. Wir kamen aus dem Kino und waren überzeugt, wir könnten genauso stark sein wie unsere Helden. Wir wollten fliegen, Welten retten, Feuerwehrmann werden. Niemand musste uns erklären, ob das realistisch ist. Wir haben einfach daran geglaubt. Mit dem Erwachsenwerden gewinnen wir viel dazu: Erfahrung, Verantwortung, Wissen. Aber irgendwo unterwegs verlieren viele von uns genau das, was uns als Kinder so stark gemacht hat: Fantasie, Mut und die Selbstverständlichkeit, groß zu träumen. Plötzlich gibt es Regeln dafür, wie ein richtiges Leben auszusehen hat. Ein sicherer Job. Ein Haus. Familie. Funktionieren. Weitermachen. Und irgendwann fragen wir uns nicht mehr: Was will ich eigentlich wirklich? Sondern: Was, wenn es nicht klappt? Was werden die Nachbarn denken? Bin ich gut genug dafür? Bin ich nicht schon zu alt? Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu irgendetwas? REBEL HEROES ist meine Antwort darauf. Die Figuren in dieser Serie erinnern an eine Zeit, in der wir uns noch nicht dafür geschämt haben, mehr zu wollen. Die kräftigen Farben, Neon, Gold, Schriftzüge und überzeichneten Motive sind deshalb bewusst laut. Sie sollen Energie haben, Freude machen, Mut machen und vielleicht sogar ein bisschen nerven. Denn das Leben ist zu kurz, um sich ständig selbst kleiner zu machen. Für mich geht es in dieser Serie um Menschen, die sich wieder erlauben, Dinge zu wollen, die nicht in den klassischen Lebenslauf passen. Ein anderer Job. Ein Haus am Meer. Keine Kinder. Fünf Kinder. Ein komplett neuer Anfang mit fünfzig. Oder einfach der Wunsch, endlich wieder etwas zu tun, das keinen vernünftigen Grund braucht. Vielleicht wolltest du früher Feuerwehrmann werden und sitzt heute jeden Morgen in einer Bank. Die Frage ist nicht, ob daran etwas falsch ist. Die Frage ist nur: War das wirklich dein Traum? Mit jedem REBEL HERO möchte ich ein kleines Stück dieser früheren Freiheit zurückholen. Das Gefühl, dass noch nicht alles entschieden ist. Dass man sich verändern darf. Dass man träumen darf. Dass man auch mit vierzig, fünfzig oder siebzig noch etwas völlig Verrücktes anfangen kann. Und dass es manchmal genau richtig ist, nicht den Weg zu nehmen, den alle anderen nehmen. REBEL HEROES soll daran erinnern, wer wir einmal waren und vielleicht auch daran, wer wir immer noch sind und noch werden könnten.

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